Richtige Diagnose durch den Hautarzt

Es macht durchaus Sinn, mit seiner schuppigen, mit Pickeln, Pusteln und/oder Unterlagerungen übersäter Haut zum Hautarzt zu gehen und sich zumindest eine Diagnose geben zu lassen.
denn für einen Laien (dazu zähle ich mich trotz 20 Jahre Akneerfahrung auch) ist es manchmal schwer zu ersehen, ob es sich um eine allergische (vorübergehende) Reaktion der Haut, Akne, Peritoriale Dermatitis oder Rosacea handelt.

Vielleicht kann es auch Sinn machen, noch weitere 1-2 Hautärzte aufzusuchen, ihr wisst schon, um sich die berühmte Zweitmeinung einzuholen.

Handelt es sich um eine Form der Akne, dann wirst Du ein für Deinen Hauttyp geeignetes Aknepräparat erhalten und wieder nach Hause geschickt. Ich kenne die Enttäuschung, wenn der Arzt wieder einmal müde lächelt und dich mit einer scharfen Creme und Antibiotika nach Hause schickt und Du verzweifelt versuchst, die meist scharfe Creme aufzutragen, das Antibiotikum zu schlucken, um dann wenige Tage später die Haut in Fetzen abzuziehen und dich aufgrund des Medikaments total schlapp zu fühlen.

Hautärzte sind aber nicht alle gleich, aber wenn du Pech hast und in deiner Stadt gibt es nur diese Sorte, dann kannst du trotzdem das Beste daraus machen, denn du hast selbst in der Hand wie du das Aknemittel verwendest! Wenn du es langsam einschleichst und mit reizarmer Gesichtspflege und genügend Geduld vorsichtig einsetzt, dann können auch diese Mittel gut helfen, vorausgesetzt der Arzt hat die richtige Diagnose gestellt.

Der richtige Umgang mit Akne Arzneimitteln in Form von Cremes und Gelen

Die vom Arzt verordneten Gels und Cremes müssen, wie die meisten Hautärzte auch hinzufügen, dünn und punktuell auf die erkrankte Haut aufgetragen werden. Du denkst dir: „Hä? Meine Haut ist doch fast komplett verpickelt! Warum soll ich mir dann die Mühe machen und jeden einzelnen Pickel behandeln?“

Bitte mach dir die Mühe, auch wenn es mühselig ist, denn die gesunde Haut wird sonst so stark gereizt, dass du am Ende der vier Wochen Behandlung frustriert aufgibst. (Im Übrigen sind 8 Wochen Behandlung sinnvoller weil die Haut etwa so lange braucht, um sich zu verändern)
Bitte versuche auch, die verordneten Aknecremes, langsam einzuschleichen. Es kann sein, dass du, auch wenn du punktuelle arbeitest, das Medikament erstmal alle 3 Tage anwenden kannst. Bitte sei geduldig mit deiner Haut sonst geht der Schuss nach hinten los, deine Haut schuppt und kleine Pusteln bilden sich, weil deine Haut überreizt ist. Wenn du gut zurecht kommst, dann kannst du die Creme alle 2 Tage und irgendwann, wenn du ein gutes Gefühl hast, auch täglich am Abend benutzen.

Bitte denke daran, deine Haut mit Samthandschuhen anzufassen. Ich empfehle dir deshalb, eine reizarme Pflege deiner Haut tagsüber und reizarme Pflege gepaart mit Wirkstoffen (Arzneimitteln) am Abend. In meinem Blog zeige ich dir, wie ich vorgehe, aber natürlich ersetzt meine Erfahrungen niemals den fachkundigen Rat eines Arztes und basiert lediglich auf jahrzehntelanger Erfahrung.

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