Gute und schlechte Pflanzenfette zum Kochen und Braten

Für den menschlichen Körper, insbesondere für Menschen mit Hautproblemen, sind Fette mit dem richtigen Verhältnis der Omega6 zu Omega3-Fette sehr wichtig! Es gibt Fette, wie zum Beispiel Sonnenblumenöl, die viel zu viele Omega6-Fettsäuren enthalten als Omega3 und in unserer Ernährung stark dominieren. Dieses Ungleichgewicht kann zu Entzündungen im Körper und auf der Haut führen, deshalb empfehle ich folgende Fette zum Kochen und Brauten.

Gute Fette (Verhältnis Omega3 zu Omega6  1:2 )

  • Kokosfett – stark erhitzbar (nativ und ungehärtet oder geruchsneutral: raffiniert und ungehärtet)
  • Olivenöl  – leicht erhitzbar
  • Leinöl – nicht erhitzbar (für Salate)
  • Butter oder Schmalz (eingeschränkt empfehlenswert)
  • Fischöl (als Nahrungsergänzung)

Schlechte Fette (Verhältnis Omega3 zu Omega6 über 1:5):

  • Sonnenblumenöl
  • Sojaöl
  • Distelöl
  • Maisöl

Bezugsquellen Kokosfett

Natives Kokosfett, welches aber auch stark nach Kokos riecht, bekommt man in jedem Bioladen oder Reformhaus. Kokosfett, welches geschmacksneutral und für jedes Gericht geeignet ist, bekommt man nicht so leicht. Hier sind ein paar Bezugsquellen in verschiedenen Qualitäten und Preiskategorien.

Geschmacksneutrales ungehärtetes, aber raffiniertes Kokosfett, Kokosöl:
OTHÜNA Gera Kokosfett erhältlich bei > Kaufland, Globus, Ossikiste.de, Lebensmittel.de für ca. 1,- für 250g

Geschmackksneutrales, ungehärtetes, dampfbehandeltes Kokosfett:
Rapunzel Kokosfett mild (Bioladen 1kg für 15,-)

Geschmacksintensives, nach Kokos duftendes Kokosfett/Kokosöl:
Ölmühle Solling Bio Kokosöl im Bügel-Glas 1000ml > bei Amazon für 20,- 1 Liter
Rapunzel Kokosöl nativ, Morgenland Kokosöl nativ und weitere (im Bioladen um 20,- den Liter)

MERKE: Verzichte lieber auf frittierte Speisen wie Pommes, wenn du unterwegs bist, denn mit Sicherheit wurden sie aus Kostengründen in billigem Sonnenblumenöl oder Palmfett frittiert und enthalten massig Omega6 Fettsäuren, die deiner Haut schaden können.
Achte bitte auch insbesondere in den Lebensmitteln, die du gerne isst, welche Fette am Anfang der Zutatenliste stehen und vermeide verarbeitete Lebensmittel, die viele Omega6-lastige Fette enthalten.

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